Behandlungsspektrum

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode. Das bedeutet, immer den Blick auf die Einheit von Körper, Geist und Seele gerichtet zu haben. Nicht die Krankheitsdiagnose an sich steht im Mittelpunkt der Behandlung, sondern immer der Mensch als Ganzes. Sein Denken, sein Fühlen, sein Handeln, bezogen auf sein Kranksein.

Die Möglichkeiten des Einsatzes der Homöopathie sind sehr vielfältig

  • Akute Krankheiten
  • Chronische Krankheiten
  • Psychische Störungen
  • Psychiatrische Erkrankungen
  • u.a.

Es können alle Menschen homöopathisch behandelt werden – vom Säugling bis ins hohe Alter.

Die Homöopathie ist eine in sich geschlossene eigenständige Therapieform. Das bedeutet, sie benötigt keine medikamentöse Ergänzung aus anderen Bereichen wie Schulmedizin, Phytotherapie, Bachblüten, und andere.

Nur in sehr schwerwiegenden Krankheitsfällen, die bereits medikamentös eingestellt sind (Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Depressionen, schwere Neurodermitis, usw.) wird erst einmal parallel zur Schulmedizin behandelt. Bei fortschreitender Besserung ist dann, immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt, eine Reduktion oder ein voll-ständiges Absetzen der schulmedizinischen Medikamente zu erwägen.

Bei chronischen Krankheiten ist mit einer mindestens 2 – 3 jährigen Behandlungsdauer zu rechnen. Es werden in der Regel auch mehrere, in größeren Abständen nacheinander folgende Arzneien verschrieben. Homöopathische Behandlungen, insbesondere bei schon lange bestehenden Krankheiten, erfordern daher eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut. 

Es wird grundsätzlich immer nur eine homöopathische Arznei zu einem Zeitpunkt verabreicht (Einzelmitteltherapie), niemals zwei oder mehrere verschiedene Arzneien, und auch keine sogenannten Kombinationsarzneien (Komplexmittel).